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Cervo – Das Orchideenparadies
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Dieser Spaziergang umrundet das Gemeindegebiet von Cervo: Er führt durch verschiedene Gebiete mit Macchia-Bewuchs und endet an der Piazza del Castello, von wo aus man einen Stadtrundgang anschließen kann. Die Strecke ist Teil eines Wegenetzes, das vom Pro Loco in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und den Grundschulen von Cervo wieder in Stand gesetzt worden ist. Sie hat als Markierung die Nummer 1 in einem roten Kreis sowie Metallschildchen auf den Mauern. Im Zeitungskiosk von Cervo ist eine Karte mit allen Spazier- und Wanderwegen der Umgebung erhältlich. Der Spaziergang beginnt am Fuß des Ortes, wo die alten Häuser bis an die Via Aurelia reichen.

Man steigt die steile Treppe am Lebensmittelgeschäft Richtung Ortskern hinauf und biegt sofort rechts ab. Dieser Anstieg ist der einzige im gesamten Ort, der seine ursprünglichen Eigenschaften wie im 19. Jhdt. bewahrt hat: seine gebogene Eselsrücken-Form und den typischen steilen Verlauf einer Zeit, als die Straßen dem kürzest möglichen Weg folgten. Man geht ein kurzes Stück über die Asfaltstraße, die die Piazza Vittorio Emanuele überquert (hier wurde früher Pallone elastico, eine Art Faustball, gespielt). Beachtenswert ist linkerhand die Bastion aus dem 16. Jhdt., die zur Zeit der Berberüberfälle zu Verteidigungszwecken errichtet wurde. Rechterhand liegen die bekanntesten Strände Cervos: Il Pilone, Marina delle Reti und Porteghetto.Am Ende der Gefällstrecke führt eine Linkskurve landeinwärts.


Dieser Streckenabschnitt folgt dem Verlauf der alten Römerstraße, die an der Riviera di Ponente entlang bis nach Gallien führte. Nach etwa 100 Metern verlassen wir den inzwischen zur Straße gewordenen Weg und biegen scharf links in einen Maultierpfad ein. Die Vegetation besteht aus Terassen mit Olivenhainen, die jedoch schnell der mediterranen Macchie Platz machen.  Je weiter wir uns von der Straße entfernen,  desto mehr hat die natürlich Vegetation die inzwischen aufgegebenen Terrassen wieder besiedelt, insbesondere Ginster und Aleppo-Kiefern (die anspruchslosesten Arten). Der Maultierpfad führt an einem Prachtexemplar von Karob-Baum (Ceratonia siliqua) vorbei, schlängelt sich durch die z.T. sehr üppige Vegetation und erreicht schließlich den Parco del Ciapà, ein parkähnliches Gelände in Gemeindebesitz.
  Man hält sich rechts und durchquert den dichten Kiefernwald des Parks, bis man eine unbefestigte Straße erreicht, die landeinwärts führt. Die Straße verläuft (immer rechts halten) über den Südhang des Vorgebirges, das Cervo von Andora trennt, und bietet einen herrlichen Blick aufs Meer. Man folgt ihr einige hundert Meter und biegt dann nach links in einen Maultierpfad ein. Wir befinden uns jetzt auf dem Colle di Castellareto. Einige Historiker bezeichnen diese Stelle als ersten Siedlungsort der Einwohner Cervos - noch vor der Kolonisierung durch die Römer. 
Der Weg führt verläuft weiter über den Kamm, bis er erneut auf die Straße trifft, die kurz darauf wieder zum Weg wird und bis zum Colle di Cervo führt. Hier kann man im Frühjahr nicht selten diverse wilde Orchideen-Arten antreffen (siehe markiertes Gebiet in der Karte).

Vorbei an Antennenmasten und einem Zaun geht es weiter über den Kamm. Am Ende des eingezäunten Geländes verlässt man den Kammweg (über den man in diversen Wegvarianten Andora, Chiappa und Villa Faraldi erreichen kann - siehe “Verbindungswege”-) und biegt links abwärts ab. Der Zaun endet, und man trifft wieder auf die Straße, die einige hundert Meter weiter bergab führt. Wo sie mit einer Linkskurve weiter in Tal hinein führt, schlagen wir rechts ein Sträßchen ein, dass es uns erlaubt, nicht weiter an Höhe zu verlieren. Das Sträßchen verengt sich zum Weg und führt durch die typische Buschlandschaft einer stark geschädigten Macchie Richtung Süden. Man sieht noch die verkohlten Baumstämme des letzten Brandes. Weiter gen Süden nehmen die Terassen mit Olivenanpflanzungen wieder zu, bis man an ein paar verfallene Häuser gelangt, zwischen denen man die alte San Giuseppe-Kapelle erkennt.

Hier verlässt man den Weg Nummer 1, biegt links ab und stößt auf Weg Nummer 21, der auf die Via Solitario delle Alpi führt. Man überquert die Straße und sieht jenseits einer kleinen Brücke über den Rio Bondai bereits einen Weg, der uns durch bebaute Terrassen und Olivenhaine bergan zur Piazza del Castello zurückbringt, wo der Spaziergang endet.

 

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