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Diano San Pietro – Inmitten alter Weiler unterwegs
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Dieser Spaziergang führt überwiegend über historische Wege und alte Maultierpfade und verbindet vier Orte des Hinterlands von Diano miteinander. Es handelt sich um einen Rundweg, den man folglich in jedem der Dörfer beginnen kann, ohne zwangsläufig die hier beschriebene Reihenfolge einzuhalten. Startet man in Diano Borganzo, einem Ortsteil von Diano San Pietro, geht es über einen Maultierpfad, der als Via Borello beschildert ist, vom Oratorium (mit seiner interessanten Stuckfassade) aus bergab und über den S. Pietro-Bach hinüber. Dort trifft man auf eine zementierte Straße, die sich zwischen zahlreichen Häusern hindurchschlängelt. Man folgt ihr bergan bis hinter eine weite Rechtskurve, wo man wieder nach links in den steilen Maultierpfad einbiegt, der durch terassierte Olivenhaine nach Diano Borello führt. Dort angekommen geht es auf einem alten, inzwischen zementierten Maultierpfad mit Stufen an der Rückseite der Kirche entlang weiter. Der Bau liegt an einem hübschen Kirchhof und beherbergt ein schönes Polyptichon des Malers Antonio Brea von 1516. Man läuft nun zwischen den Häusern wieder bergan und stößt in Höhe einer Linkskurve auf die Provinzstraße nach Diano Arentino. Der Straße folgend erreicht man Borgata Bonifacio und läuft nun durch die terrassierten Olivenhaine weiter. Entfernt man sich wieder vom Ort, nehmen die aufgegebenen landwirtschaftlichen Flächen zu. Sie werden von den Sträuchern der mediterranen Macchie überwuchert, darunter vor allem Kreuzdorn, Mastix-Strauch, Myrthe, Ginster, Zistrosen und Erdbeerbaum sowie einige Flaumeichen.

Der Maultierpfad führt nun steil nach rechts bergab: zur S. Mauro-Kapelle unmittelbar unterhalb der Provinzstraße. Weiter geht es inmitten von Häusern zum Weiler Borgata Virgilii di Diano Borello. Auf der Provinzstraße weiter nach links geht es an Gewächshäusern vorbei; unmittelbar vor der Brücke nimmt man die unbefestigte Straße bergab, überquert das Bett des Evigno-Bachs, von wo aus man die mittelalterliche “Madonnetta”-Brücke mit ihrem Votiverker bewundern kann, und steigt nach rechts bis zur Ortschaft Roncagli hinauf. Man durchquert die typischen Gassen dieses Hinterlandweilers und gelangt zur Kirche, die am oberen Ende des Ortes liegt. An der Kirche vorbei, weiter links bergan kommt man auf einen steilen Maultierpfad durch Olivenhaine und Terassenfelder. Nachdem man eine kleine Gruppe von Häusern oberhalb von Roncagli passiert hat, geht es weiter über den Kamm Richtung Norden. Je höher man kommt und je weiter man sich vom Ort entfernt, desto weniger erinnert daran, dass dieser Hang früher komplett landwirtschaftlich genutzt wurde: Geblieben sind nur die Terrassen und einige Häuschen. Heute sind die ‘fasce’ aufgegeben und werden wieder von der Wildflora besiedelt, die teilweise so dicht ist, dass sie undurchdringlich geworden ist. Auf der Höhe eines Votivpfeilers erreicht man schließlich die Wasserscheide ‘Torracchetta’.

Die Landschaft ist die typische hohe oder ‘starke’ mediterrane Macchie, deren charakteristische Sträucher fast alle von Flaumeichen überragt werden. Man folgt dem Kamm links aufwärts, kommt an einem Unterstand vorbei und verlässt den Maultierpfad nach weiteren 10 m - noch vor Erreichen eines zweiten Unterstands in Kammnähe -, um über einen Pfad durch alte Terassenfelder nach rechts  zu einem weiteren Unterstand hinab zu steigen, das in einer ziemlich ebenen Gegend etwa 20 m vom Kamm entfernt auf der NO-Seite des Hangs liegt und noch heute - wie in der Vergangenheit - für die Weidewirtschaft genutzt wird.

An zwei Gräben vorbei, die Bruchlinien der typischen Kalkbänke der Helmintoiden-Flyschformation folgen, geht es weiter. In der Nähe eines großen Unterstands trifft der Weg auf eine breite Straße, die in eine kürzlich von Einheimischen und Touristen ‘wiederentdeckte’ Gegend führt, wo diverse neue oder gerade restaurierte Häuser zwischen Ölbäumen liegen. Man biegt also in die Straße zu den “Villette” ein, folgt ihr ein Stück und geht hinter einem Votivpfeiler über den Kamm durch Olivenhaine bergab, bis man den Weiler Camporondo erreicht.

 Beim Durchqueren des Ortes kann man einen Blick in die typischen engen Dorfgassen mit ihren aneinander ‘klebenden’ Häusern werfen. Am Ende der Ortschaft angekommen, geht man links abwärts und gelangt in Höhe der Spitzkehre vor der Kurve, in der sich das Oratorium von Diano Borganzo befindet, an dem wir den Weg begonnen haben, wieder auf die Provinzstraße.

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