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San Bartolomeo al Mare – Von Kirchlein zu Kirchlein
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Der beschriebene Weg ist Teil eines größeren Projekts, des «Ökomuseums», das derzeit innerhalb des Gebiets entsteht, in dem sich einstmals der “Lucus Bormani” befand. Der “Lucus Bormani” war ein großer heiliger Wald, der die Täler zwischen Capo Cervo und Capo Berta bedeckte.
Die Strecke ist sowohl mit Schildern als auch mit der Markierung ‘roter Punkt’ gekennzeichnet, die an Mauern, Bäumen oder Felsen angebracht ist. Sie erfordert etwa drei Stunden Gehzeit und verläuft über Wege, Maultierpfade oder auch Asfaltstraßen. Im folgenden werden kurz einige der historisch interessanten Stationen am Weg erläutert. 
Die Wallfahrtskirche ‘Madonna della Rovere’: Mit ihrem suggestiven Kirchhof, in dem jedes Jahr in der zweiten Juli-Woche die Konzerte des Internationalen Musikwettbewerbs “Rovere d’Oro” stattfinden, ist sie der Ausgangspunkt unseres Weges. Bereits in den Zeiten der Ligurer befand sich hier ein heiliger Ort; derzeit wird eine römische Siedlung ausgegraben. Im Umkreis der Kirche sind bereits bei früheren Grabungen bedeutende Fundstücke römischen Ursprungs gefunden worden. 

Zwei kurze Stücke Asfaltstraße, die durch einen bequemen Spazierweg zum städtischen Kiefernwald unterbrochen sind, bringen uns nach Poiolo: Der kleine Weiler wurde 1887 bei einem Erdbeben zerstört. Sein Name leitet sich vermutlich vom Wort “poggiolo” ab; so hieß früher - vielleicht um seine Panorama-Lage hervorzuheben - das gesamte umliegende Gebiet. Hier treffen wir auf die Sant’Anna-Kirche, die vermutlich über einer Vorgängerkapelle errichtet wurde.

Von Poiolo aus geht es über Asfaltstraßen bis in die Altstadt von San Bartolomeo.Hier stehen die dem Heiligen Bartolomäus geweihte Pfarrkirche und das San Michele-Oratorium. Während alle Häuser an der zentralen Piazza liegen, scheint die Kirche sie vor Gefahren vom Meer her schützen zu wollen. 
 


Der Weg führt nun vom Meer weg Richtung Hinterland. Es geht zunächst auf einem wunderschönen Weg, dann wieder über die Fahrstraße nach Parola. Auf der rechten Seite befinden sich zahlreiche “grotte” (Höhlen) im Fels. Es handelt sich um Lagerräume und Unterstände, die während des Kriegs zum Schutz vor Bomenangriffen angelegt wurden. In denen, die der Kirche am nächsten liegen, kann man noch in den Tuffstein gehauene Sitze erkennen. Am oberen Ende des Ortes folgt man der Straße, die bald zu einem Weg wird, bis zur San Matteo-Kappelle. Gegenüber dem kleinen Kirchlein laden eine Bank und das Grün der Natur zu einer wohlverdienten Rast ein. 

Weiter geht der Weg ein kurzes Stück über die Provinzstraße bis zur Brücke von Richieri, einem alten Dorf mit vielen Ölmühlen, die den Bach entlang errichtet wurden. Bei einem Abstecher dorthin kann man die Techniken der Ölherstellung kennen lernen und die ortstypischen Spezialitäten probieren, die die Betreiber meist gern anbieten.
Weiter geht es am Steria-Bach entlang bis zur kleinen San Biagio-Kirche und anschließend zur San Simone-Kirche. Unter all den Kirchen, die wir bisher besucht haben, ist sie die einzige, in der noch regelmäßig die Messa gelesen wird. Hier beginnt der Maultierpfad, der San Bartolomeo mit Chiappa verbindet.  

Unser Weg führt wieder zum Ufer und dort weiter bis zur Autobahnbrücke. Dort zweigt ein Weg nach links zur Ortschaft Freschi ab; anschließend erreicht man die Feldkirche San Rocco. Der Sage nach ruhte sich San Rocco, als er einmal in dieser Gegend unterwegs war, hier auf einem Felsen aus und hinterließ den Abdruck seines Körpers. Die Kirche ist nur einmal im Jahr anlässlich des Patronatsfests geöffnet.
Von San Rocco aus geht der Weg weiter, bis er erneut auf die Straße am Bach entlang trifft. Man folgt ihr Richtung Meer bis zu den Tennisplätzen, wo man durch eine Furt wieder auf das Stadtgebiet von San Bartolomeo kommt und weiter den Bach entlang zuerst den Wohnmobil-Parkplatz, dann die Via Aurelia erreicht.

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