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Von Villa nach Tovo - unterwegs im Reich der Oliven
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Dieser Weg verbindet die Orte Villa Faraldi, Tovetto, Tovo und Molino del Fico. Er schlängelt sich über  Hänge, die seit altersher in Terassen angelegt sind. Die Anlage dieser Terrassen war für die Bauern mit enormen Mühen verbunden, begannen sie doch oben Erde abzutragen, um sie etwas weiter unten wieder aufzuhäufen und so eine waagerechte “fascia” anzulegen, welche sie dann mit einer Trockenmauer aus Stein (ohne jeglichen Mörtel) befestigten. Dieser Aufwand war nötig, um steiles und abschüssiges Gelände urbar zu machen.

Anfangs wurden auf den Terrassen Getreide, Feigen und Wein angebaut; später, etwa ab dem 15. Jhdt., begannen die Oliven zu dominieren. Beim beschriebenen Spaziergang sieht man, wie die Einheimischen noch heute - wenn auch in geringerem Maße als in den vergangenen Jahrhunderten - Oliven anbauen. Letztere dominieren gegenüber anderen Kulturen noch immer die Vegetation. Nur wo die Pflanzungen aufgegeben wurden, erobern langsam wieder die typischen immergrünen Sträucher der mediterranen Macchie (Ginster, Zistrosen, Mastix-Strauch, Kreuzdorn, Myrthen, Wachholder, Erdbeerbaum und Stechwinde) das Gelände, das ihnen einst mühsam abgerungen wurde, und “bereiten das Feld” für die Rückkehr des Steineichenwalds. Villa Faraldi ist ein sehr ‘kompakter’ Ort mit engen, einander kreuzenden Gassen; man kann hier die San Lorenzo-Kirche mit ihrer stuckgeschmückten Fassade bewundern, deren Kirchhof im Juli Schauplatz des Theaterfestivals ist.

Man passiert die Gemeindeverwaltung und läuft rechts über den Maultierpfad, der zu einer Kapelle in der Gemarkung “Il Santo” führt, Richtung Tovo hinunter. Von der Kapelle aus geht es weiter nach links über eine Straße, die durch Olivenhaine quer über die Hänge führt. Man überquert zwei Bachbetten und verlässt die Straße auf der Höhe des nächsten Kamms, um über einen alten gepflasterten, zum Glück nicht völlig von Ginster und anderen Macchie-Sträuchern zugewucherten Maultierpfad nach Tovetto hinauf zu steigen. An einem Votivpfeiler vorbei erreicht man das kleine Dorf.

Von hier aus geht es durch die Gasse links der Kirche, die streckenweise kaum noch existiert, von den Einwohnern aber noch als “alte Kommunalstraße” erinnert wird, nach Tovo. In Tovo kommt man auf dem Kirchplatz aus. Der Ort erstreckt sich über den Kamm und bietet einen herrlichen Blick auf das gesamte Tal.  Zahlreiche Ausländer haben Tovo als Wohnsitz gewählt und die Häuser sehr sorgfältig restauriert. Vom Kirchplatz aus gelangt man zum Friedhof und folgt dann dem alten Maultierpfad, der zum Torrente del Tovo (Bach) hinab, über ihn hinweg und nach Molino del Fico führt.
Unterwegs trifft man auf die S. Antonio-Kapelle und einige verlassene, alte Gebäude im Talgrund. Jenseits des Bachs folgt man der Talsohle bis nach Molino del Fico. Nach einem kurzen Stück auf der Provinzstraße kehrt man über den Grat des Bergrückens, der von Villa nach Molino del Fico hinabführt, nach Villa Faraldi zurück.

Auch auf diesem letzten Wegstück trifft man auf diverse Kapellen und Votivpfeiler: Die religiösen Bauwerke, die früher zum Schutz des Ortes oder einfach zur Erinnerung an besondere Ereignisse errichtet wurden, säumen den Verlauf der alten Maultierpfade, die früher die einzigen begehbaren Verbindungswege zwischen den Dörfern waren - heute zeigen sie, wie der Mensch sich nach und nach das Gelände erschlossen hat.

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